IN DIESER LEKTION
Nimm tägliche Hürden, egal wie hoch sie auch sein mögen, als Herausforderungen an. Versuche, diese Situationen als Etappen zu sehen, an denen du wachsen kannst. Das tönt einfach und ist schwierig zugleich. Bildlich gesprochen versuchen wir hier mit dem Wind zu segeln anstatt wie wild zu rudern (wenn dich dieses Thema interessiert, findest du unter dem Begriff «Wu Wei» ergänzende Inhalte, die sehr zu empfehlen sind). Je öfter du ab sofort diese Grundhaltung anwenden kannst – egal ob im Strassenverkehr, bei der Arbeit, innerhalb der Familie oder mit Freunden – desto weniger wirst du in den «negativen Trott» hineingezogen. Du wirst dich viel seltener beleidigt fühlen und es wird dir zunehmend egal sein, wer bei einer Diskussion «recht» hat. Vielmehr wird dir auffallen, wie schwer sich andere Personen damit tun, Verantwortung dafür zu übernehmen, für welche Perspektive sie sich (meist unbewusst) entscheiden.
Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du versuchen, die schwierigen Situationen, die du fortan als Herausforderungen betrachtest, sogar schätzen zu lernen. Sollte es dir gelingen, in jedem Moment die beste Version von dir selbst zu sein und all diesen Momenten – ob schwierig oder schön – positiv zu begegnen, wirst du nie mehr mit Reue zurückblicken müssen. Auch wirst du ein neues Level an Aufmerksamkeit und Energie entwickeln, das dir im nächsten Kapitel von grossem Nutzen ist.
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Es gibt keine objektive Wahrheit. Alle Versuche, sie zu finden, enden in subjektiven Meinungen.
Je früher du das erkennst, desto früher wirst du damit aufhören, fremde “Wahrheiten” zu verteidigen.
Du wirst damit beginnen, die komplette Verantwortung für deine Gedanken und im Endeffekt deine Handlungen zu übernehmen. Hier liegt viel Energie verborgen.
Die Tolteken nennen dies “Impeccability”. Du versuchst, jede Situation besser zu verlassen als du sie angetroffen hast. Unabhängig davon, ob sich die Situation im Alltag oder in deiner Gedankenwelt abspielt.