IN DIESER LEKTION
Die letzten beiden Kapitel haben sich damit auseinandergesetzt, wie dein Selbstbild darüber entscheidet, in welcher Form sich die Realität vor dir gestaltet. Hier kommt jetzt das «Gesetz der Annahme» ins Spiel. Weil alles, was im Leben wirklich wichtig ist, kannst du zu einem gewissen Grad selbst (mit)bestimmen. Das Einzige, was du dafür brauchst, hast du stets dabei (du wusstest es nur nicht): Deine Vorstellungskraft!
Wenn es dir gelingt, deine Vorstellungskraft ab sofort gezielt einzusetzen, werden sich Dinge ereignen, die du bisher nur aus der Zauberei kennst. Ganz nach dem Gesetz der Annahme und dem Spiegelprinzip: Was in der Realität passiert, hat in unserer Vorstellung seinen Ursprung. Beschäftige dich mit den Punkten unten so oft es geht, vor allem vor dem Einschlafen.
Wie sieht die Person aus, die du sein möchtest? Fühle, wie es sich anfühlt, diese Person zu sein. Sei diese Person in deiner Vorstellung (Beispiele: Ich fühle mich in bester Gesundheit. Ich fühle mich finanziell unabhängig und frei. Ich fühle mich akzeptiert und geschätzt).
Sehe dich in Gedanken, wie du sprichst und dich bewegst, als wäre dein Wunsch bereits in Erfüllung. Höre die Leute, wie sie über dein neues «ich» sprechen. Schlafe als diese neue Person ein und wache mit diesem neuen Selbstbild auf. Sollten Zweifel aufkommen, so lass diese kurz zu, um deinem Wunsch unmittelbar danach wieder neue Kraft zu verleihen. Lebe dein Leben fortan so, als sei dieses «Traumbild» deiner Vorstellung bereits Realität.
Brich aus täglichen Routinen aus und bewege deinen Körper in die Richtung des bereits erfüllten Traums: Nimm einen anderen Weg zur Arbeit, trage neue Kleider, kaufe an neuen Orten ein, triff neue Menschen, besuche bisher unbekannte Orte.
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Im Gegensatz zu reinen Affirmationen, bei denen man gewisse Absichten formuliert und stetig wiederholt, ist das Geheimnis hier das Gefühl.
Es ist essenziell, dass du deinen Wunschzustand in deiner Vorstellung visualisierst und fühlst, als wäre er bereits Wirklichkeit.
Vertraue in der Folge darauf, dass dein Wunsch bereits im Begriff ist, sich zu verwirklichen. Warte nicht darauf. Versuche auch nicht, mit gewissen Aktionen nachzuhelfen.
Stell dir einen Garten vor, in dem laufend Sämchen (also Träume!) setzt. Einige spriessen sofort. Einige später.
Vertraue einfach darauf, dass sie spriessen. Mit ein bisschen Übung und ersten positiven Erfahrungen wird aus deinem Vertrauen dann Wissen.